Schwere Vorwürfe gegen Tine Wittler und RTL – Einsatz in vier Wänden

Verfasst von vor 1 Jahr, 5 Monatn am 26. August 2010 und abgelegt unter Allgemeines. Artikel abonnieren via RSS 2.0.

Das Rentner-Ehepaar Gunda und Max Degelmann (beide 84) wohnte noch vor kurzem in ihrem Haus zwischen alten Schätzen aus dem gemeinsamen Leben, aber auch zwischen Müll und Mäusekot.
Alle Zimmer waren verdreckt, Staub und Spinnenweben stapelten sich meterhoch im ganzen Haus – Und mittendrin das überforderte Ehepaar Degelmann. Max Degelmann ist dement und Gunda schaffte es nicht mehr allein das ganze Haus in Schuss zu halten.

RTL-Wohnexpertin Tine Wittler (37) wurde zur Hilfe gerufen und sollte mit ihrem Team mal so richtig kräftig aufräumen. Doch in einem offensichtlichen Messi-Haushalt ist es schwer, alte Schätze vom kotverschmierten überflüssigen Trödel zu unterscheiden. Mäuse tummelten sich unter Bergen von Papier und vergammeltem Essen. Außer alles wegschmeißen, konnte man kaum was machen.

Dennoch versuchte Tine Wittler einige Erinnerungsstücke zu retten und ließ sie professionell reinigen. Nach der großen Renovierungsaktion erstrahlte das Haus in neuem Glanz. Es wurde auf die Bedürfnisse der Rentner eingegangen und alles altersgerecht eingerichtet.

Jetzt erhebt Gunda Degelmann in einem Interview mit BILD schwere Vorwürfe gegen Tine Wittler und RTL „Einsatz in vier Wänden“. Außerdem erwähnt sie einen „Knebelvertrag“.

„Alles wurde weggeworfen und mitgenommen. Nichts ist mehr, wie es einmal war!“
„Die von RTL haben gesagt, wenn ich mit der BILD-Zeitung rede, kommen sie und reißen alles wieder raus. Ich wollte doch nur, dass hier aufgeräumt wird.“

RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer: „Wir haben das Haus wie vereinbart entrümpelt, renoviert und sind auf viele Wünsche der Bewohner eingegangen. Schade, dass das Ehepaar immer noch nicht zufrieden ist.“

Foto(s): RTL

5 Antworten zu “Schwere Vorwürfe gegen Tine Wittler und RTL – Einsatz in vier Wänden”

  1. Renesite sagt:

    Für solche hilflosen Alten wäre das Alten- oder Seniorenheim eine Alternative
    zum Wohnen.
    Wenn man schon zum Aufräumen nicht mehr in der Lage ist , sollten die
    Alten für jede HILFE dankbar sein

  2. depp sagt:

    die hätte man wohl besser in ihrem siff vergammeln lassen. krass

  3. Susanne Bartelt sagt:

    Ich habe diese Sendung gesehen, das Haus war ja eigentlich unbewohnbar vor der Sanierung. Was da alles gemacht wurde – toll!!! Wer sonst hätte das mit solchem Aufwand und so gründlich gemacht? Andere hätten das Haus wahrscheinlich eher abreißen lassen und das Paar in ein Heim geschickt. Das Ehepaar braucht wahrscheinlich außer einer Haushaltshilfe auch seelische/psychologische Betreuung. Denn in dem Alter ist es sicher nicht leicht, sich an Neues (hier: aufgeräumte/ordentliche/saubere Verhältnisse) zu gewöhnen. Hoffentlich gibt es eine für alle Seiten positive Lösung.

  4. Rick sagt:

    Zielgruppen-orientiertes-Einrichten nennt man das wohl. Ob es den Alten gefällt spielt dabei keine Rolle; Zuschaueranteile gewinnen, Ikea Regale verkaufen und Werbeeinnahmen generieren. Wer nicht weiss wie Fernsehen funktioniert der sollte die Finger von Tine lassen.

  5. Wine Tittler sagt:

    Die Alten sollen sich mal nicht so anstellen! Ich hab die Sendung im TV gesehen und ich bin froh, dass es kein Geruchsfernsehen gibt! Die können doch dankbar sein, dass denen auf ihre letzten Tage noch das heim schön gemacht wird. Die haben doch in ihrem alten Dreck und Scheiß nix wiedergefunden. Und jetzt beschweren sie sich, weil Erinnerungen weg sind?! Mehr Undankbarkeit geht echt nicht. Dann sollen die doch ins heim gehen. Tine Wittler darf bei mir gerne jederzeit dekorieren.

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