Das Geheimnis um den im letzten Jahr plötzlich verschollenen Milliardär Steve Fossett scheint aufklärt. Ermittler haben im Flugzeugwrack des Abenteurers Steve Fossett Leichenteile gefunden. Mark Rosenker, der amtierende Chef der US-Verkehrsicherheitsbehörde, sagte: „Die Spurensicherung habe in den Trümmern des Kleinflugzeugs einige wenige Leichenteile eines Menschen entdeckt. Diese würden nun von den örtlichen Behörden untersucht.“
Fossett, der den Ärmelkanal durchschwamm und als erster Mensch die Welt in einem Heißluftballon umrundete, schien seit 13 Monaten spurlos vom Erdboden verschwunden zu sein. Es gab kein letztes Lebenszeichen, keine Spur. Tagelange Suchflüge über der Wüste von Kalifornien und Nevada verliefen ergebnislos. Durch Zufall fand man am Mittwoch das Unglücksflugzeug. Der Fundort liegt in den Bergen auf etwa 3.200 Metern Höhe nahe der Ortschaft Mammoth Lakes in Kalifornien, südöstlich des Yosemite Nationalparks in der Sierra Nevada. Zuvor hatten Wanderer Kleider und einen Ausweis des 63-jährigen gefunden (wir berichteten). Die Polizei schickte daraufhin mehr als 30 Suchteams in die Gegend, wo Fossett vor einem Jahr während eines Flugs mit einem Kleinflugzeug verschwand.
Durch den jüngsten Fund rekonstruierte die Polizei den Unfallhergang. Polizeisprecher John Anderson: „Es war ein Frontalzusammenstoß mit dem Berg, in einen Felsen hinein. Das Flugzeug ist auseinander gefallen. Den Motor haben wir hundert Meter von dem Rumpf entfernt gefunden“.









