Alles läuft ohne große Probleme, bis eine US-Bank Pleite macht. Plötzlich ist der Begriff Lehmann in aller Munde. Sogar jenen, die sich sonst nie für amerikanische Banken interessierten. Die laufenden Nachrichten rauben selbst Kleinanlegern den Schlaf.
Da sind plötzlich Börsenkurse auf Talfahrt und ganze Branchen müssen ihre Produktionen drosseln (siehe Bericht über die Autohersteller), Arbeitsplätze gehen verloren und Anleger sind extrem verunsichert. Regierungen beginnen damit, Notfallpläne zu schmieden, Einlagensicherungen zu erhöhen. Großbritannien kauft zur finanziellen Stützung Anteile von Banken auf, was zur Teilverstaatlichung führt.
Um die Aktienmärkte zu retten, werden weltweit die Leitzinsen gesenkt, was aber höchstens als Bremse funktionierte. Unternehmen wie Siemens und Daimler mussten herbe Einbußen verzeichnen. Volvo entlässt mehr als 3000 Mitarbeiter. Viele besorgte Anleger lösen ihre bisherigen Geldanlagen auf und beginnen in Gold zu investieren. Bereits jetzt haben Hersteller von Münzen und Barren lange Lieferzeiten.









