Während Volkswagen als Gewinner aussteigt, hat die weltweite Finanzkrise einen enormen Einfluss auf die übrige Autobranche. Viele Autohersteller drosseln die Produktion. Die Nachfrage sinkt und es werden vielfach keine Autos mehr auf Vorrat produziert und die Lagerstände niedrig gehalten.
BMW, Daimler, Ford und Opel fahren ihre Produktion hinunter. Opel stoppt vorübergehend die Produktion in Bochum und Eisenach. Kündigungen hätte es noch nicht gegeben. Allgemein will Opel die Produktion drosseln, was sich mit vorübergehenden Schließungen auf die Werke in Spanien und Großbritannien auswirkt. Daimler will seine Fahrzeugbestände niedrig halten und zieht die diesjährigen Weihnachtsferien bereits auf den 17. Dezember vor. BMW reduziert die ursprünglich geplanten 40.000 Fahrzeuge für den US-Markt auf 20.000 Autos, die nun für absatzstärkere Länder wie Russland und China bestimmt sind. Ford kündigt 204 Zeitarbeiter um 2 Monate früher. In Saarlouis werden Fahrzeuge vor allem für den Export produziert. Seat hat ebenfalls einen Produktionsrückgang von 13.000 Autos sowie das vorübergehende Ruhen der Produktion in 3 Werken angekündigt.
Es gibt aber auch Autohersteller, die ihre Produktion weiterführen. Porsche meldet, dass es im Moment keine Produktionsanpassungen gibt. Es wird flexibel gehandelt und “auf Sicht” produziert. Bei Audi stehen laut Aussage des Unternehmenssprechers keine Kürzungen an. Die Auftragslage sei gut.









