Popsängerin Britney Spears schlägt das Angebot der kalifornischen Staatsanwälte aus, sich außergerichtlich zu einigen. Stattdessen will sie sich einer Verhandlung wegen Fahrens ohne gültigen Führerschein stellen.
Britney fuhr im August 2007 mit einem Führerschein des Bundesstaates Louisiana durch Kalifornien. Der Sonnenstaat im Westen der USA verlangt jedoch eine eigene Fahrerlaubnis. Die Staatsanwaltschaft bot Spears an, sie soll ein Bußgeld von 150 Dollar (etwa 110 Euro) zahlen und eine zusätzliche Bewährungszeit von zwölf Monaten akzeptieren. Der Preis war der Sängerin und ihrem Anwalt Michael Flanagan zu hoch. Lediglich eine Geldstrafe in Höhe von zehn Dollar für ein harmloses Verkehrsvergehen sei angebracht, konterte Flanagan. Die Sängerin würde viel härter behandelt als vergleichbare Verkehrssünder, nur weil sie berühmt sei, wetterte der Anwalt des Stars. Der Prozess findet voraussichtlich am 15. Oktober statt. Flanagan kündigte bereits Berufung an, falls Britney Spears den Prozess verliert.
Der Vorfall kam nur ans Tageslicht, weil Paparazzi die Musikerin im August 2007 filmten und fotografierten, wie sie auf einem Parkplatz ein anderes Auto rammte und Fahrerflucht begann. Sie einigte sich außergerichtlich mit dem Eigentümer des touchierten Autos und somit kam es nicht zur Anzeige. Wäre da nicht die Sache mit der Fahrerlaubnis.
Britney macht kaum noch Schlagzeilen mit ihrer Musik. Sie kämpft seit längerem mit privaten und psychischen Problemen und fällt immer wieder durch Skandale auf. Das soll sich jetzt ändern. Britney arbeitet mit Hochdruck an ihrem neuen Album “Circus”. Dies erscheint am 2. Dezember, pünktlich zu ihrem 27. Geburtstag, in den Plattenläden.










