Die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit erhöht das Risiko eines Herzinfarktes. Dieses Ergebnis einer schwedischen Studie bestätigten nun Krankenhaus-Dateien der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) in Hamburg.
Auf Platz eins der Todesursachen stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Etwa 300.000 Menschen erleiden jährlich einen Herzinfarkt. In 170.000 Fällen endet dieser tödlich. Diese Zahlen sind erschreckend. Sich vor einem Herzinfarkt zu schützen ist dabei gar nicht so schwer. Mit ein paar einfachen Regeln kann man das Herzinfarkt-Risiko ganz leicht mindern.
In den vergangenen drei Jahren lieferte man in den drei Tagen nach der Zeitumstellung jeweils durchschnittlich rund ein Viertel mehr Menschen mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus ein als gewöhnlich.
DAK-Ärztin Waltraud Pfarrer vermutet Schlafmangel und eine Änderung des Biorhytmus als Ursache. Deshalb rät sie, bereits ein paar Tage vor der Umstellung früher zu Bett zu gehen. Auch die Mahlzeiten sollten in dieser Zeit etwas früher eingenommen werden. An den ersten Tagen nach der Umstellung sollte man abends nur leicht essen. Auf aufputschende Getränke
wie Kaffee besser ganz verzichten.
Menschen mit Einschlafproblemen rät sie, Kräutertees oder Dragees mit Baldrian, Melisse oder Johanniskraut einzunehmen. Eine andere Möglichkeit wäre auch autogenes Training auszuprobieren.
Schlafmittel sollte man dagegen nur nach ärztlicher Beratung schlucken. Wer am Tage an Müdigkeit leidet, legt besser eine kleine Pause ein oder geht ein wenig an der frischen Luft spazieren.
Um 2.00 Uhr wird am Sonntag, den 29. März die Uhr um eine Stunde vorgestellt.
Quelle(n): RP ONLINE
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