Als zweiter amerikanischer Budesstaat schaffte New Mexico seit 1976 die Todesstrafe ab.
Der demokratische Gouverneur Bill Richardson verkündete das Verbot der Todesstrafe. Am Mittwoch unterzeichnete er das entsprechende Gesetz. Dieses wurde in der vergangenen Woche vom Parlament in Santa Fe verabschiedet. Ab 1. Juli ist eine lebenslange Haft ohne Möglichkeit auf Begnadigung die neue Höchststrafe. Somit ist New Mexico der 15. von 50 Bundesstaaten, der die Exekution abschafft.
Richardson war lange Anhänger der Todesstrafe. Der Politiker der Demokratischen Partei äußerte, das es die schwerste Entscheidung in seinem politischen Leben war.
Der Gouverneur folgte mit seiner Unterschrift einem Appell der katholischen Bischofskonferenz in den USA. Die Amerikanische
Bürgerrechtsunion (ACLU) sprach daher von einem historischen Schritt und einem klaren Signal. Auf diesem Wege machen die Vereinigten Staaten wesentliche Fortschritte, um die Todesstrafe endgültig abzulegen.
In den Vereinigten Staaten entscheiden jeweils die einzelnen Bundesstaaten über die Anwendung der Todesstrafe.
Quelle(n): taz.de
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