In der Flower-Power-Kultur war es ein Happening der ganz besonderen Art. Die Kuschelaktion für den Weltfrieden vom 25. März 1969 im Amsterdamer Hilton-Hotel.
Vor genau 40 Jahren demonstrierte John Lennon mit seiner damals 36-Jährigen Ehefrau Yoko Ono öffentlich eine Woche lang für den Frieden. Und zwar in einem Amsterdamer Hotelbettchen. Somit war das „Bed-In“ erfunden. Das Paar machte vor den Augen der Welt die Matratze zur Kampfzone für den Weltfrieden. Diesen Einsatz sollte man als Protest gegen den Krieg in Vietnam verstehen.
„Make love – not war!“
Dazu sagte Lennon: „Wären Churchill und Hitler im Bett geblieben, wären heute noch sehr viele Menschen am Leben.“ Ihre Suite stand von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends offen. Der Song „Give Peace A Chance“ entstand ganz spontan bei einer weiteren Bett-Demo in Montreal.
Für eine besondere Erfahrung zum Jahrestag des legendären „Bed-Ins“ in Amsterdam nutzten dies Schüler des Berliner Johann-Lennon-Gymnasiums. Auch sie wollen länger im Bett liegenbleiben. Deshalb soll der Unterrichtsbeginn im Winter von 8 auf 9 Uhr verschoben werden. Schulleiter Jochen
Pfeiffer äußert sich dazu so: „Damit sind wir Vorreiter für Deutschland. An einer öffentlichen Schule ist das die erste derartige Abstimmung.“
Knapp 60 Prozent der John-Lennon-Schüler entschieden sich schon für den entspannteren Start in den Tag. Die übrigen Schüler stimmen noch ab.
Quelle(n): Hamburger Abendblatt
Bild(er): (c) Wikipedia, Havok19 @ flickr.com
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