Die amerikanische Filmemacherin und Straßenfotografin Helen Levitt ist tot. Sie verstarb im Alter von 95 Jahren. Ihr Bruder Bill Levitt teilte gegenüber der „New York Times“ mit, dass sie am vergangenen Sonntag in ihrer Wohnung im New Yorker Stadtteil Manhatten im Schlaf gestorben ist. Helen Levitt zählte zu den wichtigsten Vertretern der „New York Street Photography“.
Am 31. August 1913 wurde Helen Levitt im New Yorker Bezirk Brooklyn geboren. Ein Jahr vor ihrem Abschluss verließ sie gelangweilt die Schule. Daraufhin begann sie zuerst bei einem mit ihrer Mutter befreundeten Portraitfotografen eine Lehre. Rund vier Jahre später traf Levitt dann auf den französischen Fotografen Henri Cartier-Bresson. Sie kaufte sich eine Leica und fing an, erste Straßenaufnahmen zu schießen. Levitts beliebteste Motive waren auf der Straße spielende Kinder. Doch ebenso gern fotografierte sie das Alltagsleben in den Straßen der ärmsten Stadtviertel. Mit Vorliebe widmete sie sich dabei den Straßenzügen der Lower East Side und der Bronx. Dabei fing sie das alltägliche Miteinander auf faszinierende Weise ein.
Helen Levitt galt als sehr publikumsscheu. Trotzdem machte sie sich als Filmemacherin einen Namen. Es entstanden die Dokumentarfilme „In the Street“ und „The quiet one“. Für „The quiet one“erhielt sie 1948 sogar eine Oscar-
Nominierung. Zwischenzeitlich widmete sie sich auch noch einem Buchprojekt.
Im vergangenen Jahr erhielt die Künstlerin ihre letzte Ehrung. Die Stiftung Niedersachsen verlieh ihr den „Spectrum“-Preis. Das ist der Internationale Preis der Fotografie. Zudem zeigte man anlässlich der Verleihung gleich noch einen Auszug der imposanten Werke der Künstlerin im Hannover Sprengel Museum.
Quelle(n): Topnews
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eine ausnahmekünstlerin, ich habe einige ihrer ausstellungen gesehen, letztes jahr erst, das portrait in der artlout über ihre new york bilder war fantasitisch.
da geht uns allen eine tolle künstlerin verloren.