Wie jeden Nachmittag spazierten die Freundinnen Käte B. (87) und Gerta S. (85) durch den Ort. Ein Anwohner von Leubersdorf im Erzgebirge erzählt: „Seit Jahren gehen die Beiden hier ihre Runde. So gegen halb zwei kamen sie auch an diesem Tag die Straße entlang.“ Gemütlich schlenderten die zwei an der Gaststätte Höllenmühle vorbei. Die Freundinnen gingen in Richtung Wehr und beobachteten dabei die starke Strömung der Flöha. Der Frühling brachte Schmelzwasser aus den Bergen mit und ließ den Pegel steigen. Um dem Gewässer ein wenig zuzusehen, rasteten die beiden Frauen nur einen halben Meter vom steilen Uferabhang entfernt auf einer Bank.
Doch dann die Schrecksekunde! Plötzlich sackte Käte von der Bank, strauchelte und fand keinen Halt mehr. Sie schlitterte zwei Meter den feuchten Abhang hinab und rutschte in das sieben Grad kalte Wasser, erzählt die 53-Jährige Polizeisprecherin Heidi Henning. Die Freundin
schrie noch um Hilfe. Sie konnte jedoch nichts tun. Die Böschung ging zu steil hinab.
Die Feuerwehr rückte an und barg die Seniorin aus dem Wasser. Leider kam für Käte die Hilfe aber zu spät. Die Kameraden aus Leubersdorf konnten nur noch den Tod der Frau feststellen.
Quelle(n): sz-online
Bild(er): (c) A.Schwenke,- theroarmi @ flickr.com
Thumbnail: (c) sludgegulper @ flickr.com









