In den USA ehrt man Journalisten für herausragende Leistungen mit dem Pulitzer-Preis. Die prämierten Fotos des Jahres 2009 zeigen US-Soldaten im Einsatz – und Barack Obama im Regen sowie Opfer von Naturkatastrophen.
Als man Montag die Pulitzer-Preise verlieh, hieß der große Sieger dabei „New York Times“. Das Traditionsblatt gewann in fünf von 14 Kategorien. Darunter in Aktuelle und Auslandsberichterstattung sowie Enthüllungsjournalismus. Ausgezeichnet wurde hierbei die Berichterstattung über den unerwarteten Rücktritt des New Yorker Gouverneurs wegen eines Prostitutions-Skandals. Damit ließ die „New York Times“ ihre Erzrivalen „Los Angeles Times“ und „Washington Post“ weit hinter sich. Beide erhielten je nur einen Preis.
Prämiert wurden auch Presse-Fotos. Mit einer Serie über verheerende Unwetter in Haiti gewann Patrick Farrell vom „Miami Herald“. Damon Winter von der „New York Times“ zeichnete man für Fotos aus dem US-Präsidentschaftswahlkampf aus. Weiterhin erhielt die Zeitung einen Preis für ihre Berichte über die Militäreinsätze der USA in Pakistan und Afghanistan.
Quelle(n): Rheinische Post
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