Am Montag kam es im Norden Mexikos zu einem Blutbad. Zwischen den Gefangenen brach ein Bandenkrieg aus. Nach einer stundenlangen Schießerei steckten die Häftlinge Teile der Anstalt in Brand. Die Sicherheitskräfte schafften es nur mit Hilfe von schwer bewaffneten Soldaten, die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Nach Angaben der Sanitäter starben 25 Menschen bei den Unruhen. Die Behörden des Bundesstaates Tamaulipas berichteten von 21 Toten und weiteren zehn verletzten Insassen. Die Gewalt begann, als sich die in verschiedenen Flügeln untergebrachten Häftlinge der Anstalt Flüche und Verwünschungen zuriefen. Nach inoffiziellen Angaben brach im Arbeitstrakt ein Feuer aus, bei dem mehrere Häftlinge verbrannten.
Das Gefängnis befindet sich in der nordmexikanischen Stadt Reynosa, nahe der Grenze zu Texas in den USA. In der Haftanstalt befinden sich zurzeit 2.200 Insassen. Erst am 9. Oktober brachen aus dem Gefängnis 17 Häftlinge aus. Fünf von ihnen waren Mitglieder des Golfkartells, einer der mächtigen Drogenorganisationen Mexikos.









