Jubelstürme zum Abschied von Simply Red

Verfasst von vor 2 Jahre, 9 Monatn am 13. Mai 2009 und abgelegt unter Allgemeines, Leute, Musik, TV, Unterhaltung. Artikel abonnieren via RSS 2.0.

simply-red_wikimedia_500x334Wie man sich vorstellen kann, macht man sich mit der Begrüßung „Hallo Hamburg“ in Köln nicht unbedingt Freunde. Das bekam jetzt auch Simply Red-Frontmann Mike Hucknall zu spüren. In der mit mehr als 15.000 Fans ausverkauften Lanxess-Arena wäre wohl nur noch „Hallo Düsseldorf“ schlimmer gewesen. Aber gut, bei so viel Abschiedstournee-Stress kann man schon einmal durcheinander kommen. Allerdings war diese kleine Verwechslung schnell verziehen. Schließlich gab es bei der „Greatest Hits“-Tour nur das Beste aus den vergangenen 25 Jahren zu hören. Wie gewohnt bühnensicher, bot Rotschopf Hucknall mitreißenden und gefühlvollen Pop, perfekt und sauber dar.

Hucknall reihte schon ziemlich am Anfang, drei seiner größten Hits aneinander, welche seine Fangemeinde lautstark bejubelte. Somit erreichte das Konzert hier schon seinen ersten Höhepunkt.

Das Arrangement aus Hucknalls mal gefühlvoller und mal kräftiger Stimme harmonierte perfekt mit dem sanften Hauchen der Backroundsängerinnen. Ebenso überzeugten aber auch Gitarrist Kenji Suzuki und Saxophonist Chris De Margary das Publikum mit brillianten Soloeinlagen. Selbst wenn sich eigentlich alles nur um den Sänger drehte.

Beim Klassiker „Fairground“ hielt es dann allerdings niemanden mehr auf den unbequemen Klappstühlen im Innenraum. In Scharen stürmten die zumeist weiblichen Fans in Richtung Bühne. Angesichts von Hucknalls ekstatischem Hüftschwung wurde dann auch gleich laut losgekreischt. Das Beste hoben sich Simply Red aber bis zum Schluss auf. Vier Zugaben hatten die Briten noch in ihrem Repertoire. Nach gut eineinhalb Stunden war dann mit simply-red_wikimedia_400x446„Stars“ und „If you don´t know me by now“ endgültig Schluss. Das allerdings in jeder Hinsicht. Wie in der Vergangenheit von Hucknall schon mehrfach verkündet, scheint das endgültige Ende der Band nun festzustehen. Hucknall will nach der laufenden Welttournee alleine weitermachen. Dahingestellt ist allerdings, ob es wirklich einen so großen Unterschied zur jetzigen Formation ausmacht. Der Frontmann war doch irgendwie stets identisch mit der ganzen Band.

Quelle(n): Kölner Stadt-Anzeiger.de
Bild(er): (c) Wikimedia
Thumbnail: (c) Wikimedia

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