Offenbar ging der Medienrummel der letzten Wochen an Susan Boyle doch nicht ganz schadlos vorbei. Auf den Medienrummel und die Niederlage folgte für den Shootingstar der Zusammenbruch. Laut übereinstimmenden Berichten der britischen Boulevardzeitungen “The Sun” und “Daily Mail”, lieferte man den Überraschungsstar aus der Talentshow “Britain´s got Talent” in eine Londoner Klinik ein. Dabei diagnostizierte man am Sonntag bei der 48-jährigen emotionale Erschöpfung.
Den Zusammenbruch soll Boyle demnach im Hotel in London erlitten haben. Am Samstagabend wurde die stimmgewaltige arbeitslose Hausfrau bei der Talentschow von der Tanzgruppe Diversity auf den zweiten Rang verwiesen. Ein wochenlanger Medienhype ging aber um die als graue Maus bezeichnete Teilnehmerin bereits voraus.
Wegen Boyles “seltsamen” Verhaltens alarmierten den Berichten zufolge, Mitarbeiter der Show am Sonntagnachmittag die Polizei. Nach Polizeiangaben brachte man sie mit ihrem Einverständnis in die Priory-Klinik. Dort wurde bereits Sänger Pete Doherty wegen seiner Drogensucht behandelt.
In einer Stellungnahme teilten die Produzenten der Show mit, dass Boyle nach dem Finale erschöpft und emotional ausgelaugt war. Ein Arzt riet ihr, sich ein paar Tage zu erholen.
Nach der Niederlage zeigte sich die Favoritin der Buchmacher als gute Verliererin und meinte: “Die besten Leute gewinnen.”
Zunächst gab Boyle an, trotz Niederlage ihre Gesangskarriere fortzfühen. Sie sagte: “Ich hoffe trotzdem, ein Album veröffentlichen zu können. Das entscheide ich aber spontan.” Von ihrem plötzlichen Ruhm sprach sie als “unglaubliche Reise”. Zum Schluß meinte sie noch: “Danke für alles.”
Mit dem Lied “I Dreamed A Dream” aus dem Musical “Les Misérables” eroberte die unscheinbare Frau die britische Fernsehnation einschliesslich Jury im Sturm. Mehr als 64 Millionen Mal wurde mittlerweile beim Internet-Portal YouTube das einzige Video ihres Auftritts angeklickt.
Quelle(n): SPIEGEL Online
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Wirklich eine tragische Wendung. Als ich das Finale angeschaut habe, war mir schon klar, dass mit ihr irgendwas nicht stimmt. Die hat ja ziemlich gezittert, stand neben sich, und dann war sie auf einmal so albern.
Ich habe noch folgenden Text dazu geschrieben:
Der Tag, an dem das Fernsehen seine Unschuld verlor.