Am 1. Juni stürzte ein Airbus A330 der Fluggesellschaft Air France mit 228 Menschen an Bord ab. Die Maschine war von Rio de Janeiro nach Paris unterwegs. Unter den Toten befinden sich auch 28 Deutsche. Bisher ist die Absturzursache jedoch noch unbekannt.
Nach einem Medienbericht fing die französische Marine aber jetzt offenbar ein mögliches Signal der Flugschreiber des abgestürzten Flugzeugs auf. Dabei handelt es sich allerdings um ein sehr schwaches Signal. Es könnte jedoch von den Black Boxes der Maschine stammen. Dies berichtet die französische Zeitung „Le Monde“ auf ihrer Website. Deshalb setzte die Marine am Montag das Mini-U-Boot „Nautile“ ein. Es soll die Flugschreiber finden. Bisher wurden sie leider noch nicht entdeckt. Vermutlich liegen die Flugschreiber tausende Meter tief auf dem Meeresboden. Rund 30 Tage lang senden diese Peilsender ein Signal aus. Also voraussichtlich noch bis Ende des Monats. Das erklärte die mit den Absturzermittlungen betraute französische Flugsicherheitsbehörde BEA.
Eine BEA-Sprecherin erklärte der Nachrichtenagentur AFP: „Die Suchmannschaften überprüfen jede Art von Geräuschen, die aufgefangen werden. Es ist auch nicht das erste Mal, dass wir Geräusche hören. Sobald es eine genaue Information gibt, wird die Behörde über den Fortgang der Suche informiert.“ Zum Bericht konnte ein Sprecher des französischen Generalstabs erstmal keine Angaben machen. Zunächst schrieb „Le Monde“ am Morgen auf seiner Website, dass die Black Boxes ausfindig gemacht wurden. Allerdings zeigte sich die Zeitung nach der BEA-Reaktion dann doch deutlich vorsichtiger.
Quelle(n): AFP
Bild(er): (c) Wikipedia, Wikimedia
Thumbnail: (c) Wikipedia









