Neue Kolumne: Die zauberhafte Welt der Moni Maroni #4

Moni Maroni In dieser Kolumne möchte ich euch gerne mit auf eine zauberhafte Reise nehmen. Es gibt so viele schöne Dinge, Dekor-Ideen, Geschichten, Köstlichkeiten aus meiner Backstube oder Marmeladenküche, Erlebnisse und Orte, die einfach zauberhaft sind. All dies möchte ich gerne mit euch teilen. In der zauberhaften Welt von Moni Maroni sollen Hektik und Stress keine Rolle spielen. Ich wünsche mir, dass ihr liebe Leserinnen und Leser bei den folgenden Zeilen Ruhe und Harmonie findet, träumt, schmunzelt, glücklich seid. Lehnt euch zurück und gönnt euch eine kurze Pause. Entschleunigung vom Alltag, Natur entdecken und alte Werte wiederfinden – das alles gibt es in der zauberhaften Welt von Moni Maroni.

Eine magische Nacht

Es ist fast 23 Uhr. Ich bin mit meinem Fahrrad auf dem Heimweg. Der liebe Herr Mond leuchtet mir den Weg durch eine laue Sommernacht, vorbei an Feldern und Wiesen. Schäfchenwolken ziehen sanftmütig über das Land. Vereinzelnd scheinen die Lichter der Straßenlaternen auf den durch Baumwurzeln angehobenen Gehweg. Ansonsten ist es dunkel. Meine Sicht ist eingeschränkt. Dafür sind meine anderen Sinne umso schärfer. 
Ich höre das Zirpen der Grillen, auf einer Weide schlummern Kühe, einige von ihnen mampfen gelassen das saftige Gras. 
Sie wirken zufrieden – mit sich und der Welt. Der warme Wind raschelt zwischen Bäumen und Büschen. Es riecht nach frisch gemähtem Heu, nach wilden Feldblumen und Flieder.

Dieser Duft erinnert mich an etwas…
Und plötzlich fällt es mir ein. Es ist der Duft des Sommers. 
Von einem Sommer, der nun vor uns liegt und viele schöne Sommer aus vergangenen Kindertagen. Aus einer Zeit, in der ich mit meinen geliebten Geschwistern behütet durchs Leben tanzte, wir auf Bäume kletterten, rubinrote Erdbeeren pflückten und wir noch mitten auf dem Feld von den köstlichen Früchten naschten und unsere Hände und Münder ganz rot von den Erdbeeren waren. 
Aus einer Zeit, in der wir im wunderschönen Garten unserer Eltern zelteten und unser großer Bruder, meiner Schwester und mir im Schein der Taschenlampe gruselige Geschichten erzählte. 
Vergnügt liefen wir barfuß über den Rasen, hüpften durch die Fontäne des Rasensprengers und aßen unsere Grillwürstchen auf der Schaukel und auf dem Klettergerüst. Wir fischten Kaulquappen aus dem Gartenteich und ließen sie durch unsere Finger zurück ins Wasser flutschen.

Es war eine unglaublich unbeschwerte und glückliche Kindheit. Und auch im Hier und Jetzt bin ich glücklich. Glücklich, diese magische und zauberhafte Nacht so intensiv erleben zu dürfen und gesund zu sein. Ich freue mich auf den Sommer und auf viele magische Nächte, wie diese, mit all ihren Düften, Geräuschen und Erinnerungen.
Zuhause angekommen, lege ich mich ins Bett und schlafe mit einem seligen Lächeln ein – zufrieden mit mir und der Welt…

Einen zauberhaften Sommer mit vielen magischen Momenten wünscht euch, eure Moni Maroni

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